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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Übersetzungs-, Dolmetsch-, Lektorats- und Korrektoratsleistungen sowie damit zusammenhängende Sprachdienstleistungen zwischen Veronika Leitner, Bridge Translations, und ihren Auftraggebern, soweit im jeweiligen Angebot oder in einer individuellen Vereinbarung nichts Abweichendes geregelt ist.

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Auftraggeber können Verbraucher im Sinne des § 13 BGB oder Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein.

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2. Vertragsschluss und Leistungsumfang

Anfragen über die Website, per E-Mail oder telefonisch sind unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn ein konkretes Angebot angenommen oder ein Auftrag anderweitig ausdrücklich bestätigt wird.

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Art und Umfang der Leistung, Sprachrichtung, Liefer- bzw. Einsatztermin, Vergütung und gegebenenfalls besondere Anforderungen ergeben sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

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3. Mitwirkung des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt die für die Leistung erforderlichen Ausgangstexte, Unterlagen, Informationen, Terminologievorgaben und sonstigen Arbeitsgrundlagen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung. Er weist auf besondere Verwendungszwecke, Formvorgaben, behördliche Anforderungen oder verbindliche Terminologie hin, soweit diese für die Leistung relevant sind.

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Verzögerungen oder Mehraufwand, die auf verspäteten, unvollständigen, unleserlichen oder nachträglich geänderten Unterlagen beruhen, können Auswirkungen auf vereinbarte Termine und die Vergütung haben. Hierüber wird der Auftraggeber nach Möglichkeit vorab informiert.

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4. Übersetzungen

Übersetzungen werden nach bestem Wissen und Gewissen fachgerecht, vollständig und sinngemäß in der vereinbarten Zielsprache erstellt. Soweit keine besonderen Vorgaben vereinbart wurden, erfolgt die sprachliche Gestaltung nach dem üblichen Sprachgebrauch und dem erkennbaren Verwendungszweck.

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Bei mehrdeutigen, fehlerhaften oder unleserlichen Ausgangstexten kann die Übersetzung nach sachgerechter Auslegung erfolgen. Rückfragen bleiben vorbehalten.

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5. Beglaubigte Übersetzungen

Bei beglaubigten Übersetzungen richtet sich die Ausführung nach den für die öffentliche Bestellung und allgemeine Beeidigung geltenden gesetzlichen Vorgaben. Der Auftraggeber teilt vor Auftragserteilung mit, für welche Behörde, Institution oder welchen Zweck die Übersetzung benötigt wird, soweit dies für Form und Ausführung relevant ist.

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Ob und unter welchen Voraussetzungen eine bestimmte Behörde oder Institution eine Übersetzung anerkennt, richtet sich nach deren eigenen Anforderungen und liegt außerhalb meines Einflussbereichs, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes zugesagt wurde.

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6. Dolmetschleistungen

Bei Dolmetschaufträgen ergeben sich Einsatzort, Einsatzzeit, Dolmetschart, Sprachrichtung und Vergütung aus der individuellen Vereinbarung. Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle für eine sachgerechte Vorbereitung erforderlichen Informationen und Unterlagen zur Verfügung.

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Bei Änderungen von Termin, Dauer, Ort oder Inhalt des Einsatzes ist eine vorherige Abstimmung erforderlich. Zusätzliche Einsatz-, Warte- oder Reisezeiten können vergütungspflichtig sein, soweit dies vereinbart wurde oder sich aus den Umständen und den gesetzlichen Vorschriften ergibt.

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​Eine Aufzeichnung, Übertragung oder sonstige über den vereinbarten Einsatzzweck hinausgehende Nutzung der Dolmetschleistung, insbesondere durch Audio- oder Videoaufzeichnung, Streaming oder Veröffentlichung, bedarf der vorherigen Vereinbarung.

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7. Termine und höhere Gewalt

Vereinbarte Liefer- und Einsatztermine werden mit der gebotenen Sorgfalt eingehalten. Verzögerungen aufgrund von Umständen, die außerhalb meines zumutbaren Einflussbereichs liegen – insbesondere höhere Gewalt, unvorhersehbare technische Störungen, Erkrankung oder erhebliche Störungen von Verkehrs- oder Kommunikationswegen – verlängern Leistungsfristen angemessen, soweit die Leistung dadurch vorübergehend unmöglich oder wesentlich erschwert wird. Gesetzliche Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.

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8. Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Soweit nicht anders vereinbart, ist die Vergütung nach Erbringung der Leistung und Zugang der Rechnung fällig.

Gemäß § 19 UStG gilt die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer; Umsatzsteuer wird daher nicht ausgewiesen, solange die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

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Bei Versand können vereinbarte Versandkosten, bei Dolmetscheinsätzen vereinbarte Reise-, Fahrt-, Warte- oder sonstige Nebenkosten zusätzlich berechnet werden.

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9. Prüfung, Mängel und Nachbesserung

Der Auftraggeber wird gebeten, die erbrachte Leistung nach Erhalt zu prüfen und etwaige konkrete Beanstandungen möglichst zeitnah mitzuteilen. Bei berechtigten Mängeln besteht im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zunächst Gelegenheit zur Nachbesserung.

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Stilistische Präferenzen oder Änderungen des Ausgangstextes nach Auftragserteilung stellen für sich genommen keinen Mangel der ursprünglich vereinbarten Leistung dar. Die gesetzlichen Mängelrechte bleiben unberührt.

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10. Haftung

Es gelten die gesetzlichen Haftungsvorschriften. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, wird unbeschränkt gehaftet.

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Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit gesetzlich zulässig. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.

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11. Vertraulichkeit und Datenschutz

Die im Rahmen eines Auftrags bekannt werdenden Informationen und Unterlagen werden vertraulich behandelt. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften und der Datenschutzerklärung verarbeitet.

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Soweit für die Vertragsdurchführung erforderlich, können geeignete technische Dienstleister und Auftragsverarbeiter eingesetzt werden, insbesondere für E-Mail-Kommunikation, Dateispeicherung und Dateiübermittlung.

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12. Urheber- und Nutzungsrechte

Soweit an der erbrachten Leistung urheberrechtlich geschützte Rechte entstehen, erhält der Auftraggeber mit vollständiger Zahlung die für den vereinbarten Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte. Rechte Dritter am Ausgangsmaterial bleiben unberührt. Der Auftraggeber versichert, dass er zur Überlassung und Bearbeitung der von ihm bereitgestellten Inhalte berechtigt ist.

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13. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

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Soll auf ausdrücklichen Wunsch eines Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung begonnen werden, ist hierfür eine gesonderte ausdrückliche Erklärung des Verbrauchers erforderlich. Bei vollständiger Vertragserfüllung kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen.

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14. Verbraucherstreitbeilegung

Ich bin weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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15. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.

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Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Gerichtsstand am Sitz von Bridge Translations.

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Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

 

Stand: August 2026

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